Konzept zum persönlichen Wissensmanagement

Der rote Faden im ersten Semester meines Studiums zieht sich entlang des persönlichen Wissensmanagements.

Was ist damit gemeint? Die Antwort ist – mehrere Aspekte: Zum einen geht es um sehr persönliche Elemente wie das Erkennen und an die Oberfläche bringen des eigenen Wissensstandes. Dabei blicken wir in die Vergangenheit, analysieren unsere Entwicklung und betrachten uns aus gegenwärtiger Perspektive. Zum anderen geht es um die Gestaltung der Rahmenbedingungen für die weitere Wissensentwicklung. Dem zugrunde liegt die Frage nach der Richtung und wir sehen in die Zukunft. Was sind meine Ziele und wie gestalte ich den Spielraum für die Erreichung meiner Vorgaben?

Ein Ziel haben ist die größte Triebkraft im Leben eines Menschen.

Viktor E. Frankl

Die Basis für die Erstellung meines persönlichen Wissensmanagement-Konzeptes ist die sogenannte Synergy Map. Dabei handelt es sich um eine Methode zur Zielvisualisierung. Einerseits werden die wichtigsten beruflichen Ziele nach Prioritäten in einem zeitlichen Rahmen angeordnet. Andererseits ist das Aufzeigen von Interdependenzen – sowohl positive als auch negative – entscheidend in der Anwendung.

Synergy Map

Wie die Ziele verwirklicht werden obliegt den individuellen Herangehensweisen. Hilfreich dabei ist das Seek-Sense-Share-Framework nach Harold Jarche. Dieses beschreibt die Nutzung von verschiedenen Kanälen für unterschiedliche Situationen im Kreislauf der Wissensentwicklung:

(1) Generieren und Erhalten von Informationen (Seek)
(2) Vernetzen der Information mit vorhandenem Wissen und Verknüpfen mit Kontext (Sense)
(3) Teilen des Wissens (Share)

Seek – Sense – Share Framework

Ich finde die Orientierung zu Studienbeginn anhand des Persönlichen Wissensmanagement-Konzeptes als sinnvoll. Wir Menschen verfügen über die Fähigkeit, Filter einzusetzen, die uns relevante Informationen aufnehmen lässt und Irrelevantes ausblendet. Wenn wir uns im Klaren über unsere Ziele sind – z.B. die berufliche Veränderung nach einer Weiterbildungsmaßnahme – können wir sicherstellen, dass wir uns an jene Inhalte orientieren, die für die Zielerreichung wichtig sind.

Zusätzlich unterstützend bei der erfolgreichen Umsetzung der persönlichen Vorhaben ist Personenmarketing und Networking. Die Methodik Working Out Loud, entwickelt und bekannt gemacht von John Stepper, hält eine Vielzahl an Übungen bereit um über die Nutzung persönlicher Kontakte und Netzwerke eigene Kompetenzen, Kenntnisse, Erfahrungen, Projekte und Wissen sichtbar und öffentlich zu machen.

Meine Erfahrung mit der Erstellung meines PWM-Konzeptes jedenfalls ist eine sehr positive. Ich habe an Fokus gewonnen und bin um Wissen reicher.

Wege zum persönlichen Ziel

Post navigation


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.